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Foto von Dieter Herberth

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Impuls für den Monat Juli

Die Stadt ist so still im Juli!

Wenn die Staus auf den Autobahnen Richtung Holland oder Süden wieder frei geworden sind, die rechten Nachbarn in Italien sind, die anderen für Wochen in der Türkei, dann sind die Schlangen im Laden kürzer und die Wartezeiten in der Arztpraxis.

Zeit zum Aufräumen!

Wir fahren nicht direkt in der ersten Woche in den Urlaub – so viel muss noch erledigt werden – und das Kinderzimmer wollten wir noch streichen, und die Fußleisten endlich befestigen.

„Die ihr dem HERRN vertraut, hoffet auf den HERRN! Schaut auf die Vögel im Himmel: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in Scheunen – euer himmlischer Vater ernährt sie.“  Evangelium nach Matthäus, 6. Kapitel

Ja, der ist gut. Die Vögel brauchen auch kaum was. Denen reicht ein Nest, und im Winter fliegen sie in den Süden! Hm, das wäre eine Alternative – im Winter in den Süden und nicht in den Sommerferien, da ist es im Süden sowieso zu heiß.

ABER wie soll das gehen, ich muss doch arbeiten. Schule und Arbeit geht nun mal vor. Der Lebensstandard muss gehalten werden. Das Haus, das Auto, die Kinder – naja und wir leben in Deutschland, da muss man im Winter heizen! Zu den Kosten sage ich mal besser nichts!

Sorgen, die können einen manchmal wirklich auffressen.

Genau dies Problem will der Bibelspruch angehen. Er meint nicht, wir sollten nichts mehr tun und uns zurücklehnen – denn Gott bezahlt nicht plötzlich unsere Heizkosten. Mit dem Bibelspruch soll uns die Last der Sorgen erleichtert werden. Schau mal auf das, was du schon hast! Du musst nicht noch mehr ackern, arbeiten, schaffen.

Vielleicht mal, zumindest in den Ferien, zurücklehnen, entspannen, Kraft tanken, nachdenken über das, was wirklich wichtig ist im Leben.

Ich sitze gerne am Meer…

… sehe den Möwen zu, wie sie den Wind unter ihren Flügeln haben – oder den Surfern, die mit Engelsgeduld immer wieder auf das Surfbrett steigen und die nächste Welle anpeilen. Dann lasse ich meine Gedanken durch den Kopf gehen, denke sie zu Ende, lege Unwichtiges beiseite – lasse meine Gedanken trocknen!

Und dann freue ich mich wieder auf die Menschen in der Stadt!

Einen sonnigen Sommer wünscht

Pfarrer Dieter Herberth

Neuigkeiten

Jubelkonfirmation 2024

Liebe Gemeinde, am 14. April 2024 konnten wir mit 33 Jubelkonfirmandinnen und Jubelkonfirmanden die Jubelkonfirmation feiern.  Bei den 33 Jubilaren waren 17 Goldkonfirmierte, zwei Menschen die die Diamantene Konfirmation feiern

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