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Herzlich Willkommen auf der Internetseite der evangelischen Emmauskirchengemeinde im Duisburger Westen!

Impuls für den Monat November

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Photo by Shane Rounce on Unsplash

Jedes Jahr im November findet die „ökumenische Friedensdekade“ statt – ein zehntägiger Aktionszeitraum, in welchem Friedensgottesdienste gefeiert werden und Gemeinden zu Friedensgebeten einladen.

Bewusster denn je wird uns in diesen Tagen deutlich, wie fragil der Friede sein kann, und wie bedrohlich nah uns der Krieg gekommen ist.

Umso bedeutsamer scheint es mir, die Bibelstelle (und damit das Motto) der Friedensdekade 2022 wahrzunehmen – und im besten Falle auch umzusetzen.

„Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken“ (Hebräer 10, 24). 

„ZUSAMMEN:HALT“ spricht uns das Thema der Friedensdekade an und drückt zweierlei aus. 

Aufeinander achten, einander zuhören, einander wahrnehmen (auch bei unterschiedlichen Meinungen) und zusammenzuhalten, ist das eine – aber eben auch gemeinsam Einhalt zu gebieten, zusammen „Halt“ zu sagen, bis hierhin und nicht weiter  – das andere.

Vor allem immer da wo Rassismus sich Raum schafft, wo statt Frieden und Gerechtigkeit sich Unfrieden und Ungerechtigkeit breit macht.

Aufmerksam füreinander sein, einander wert schätzen, zusammenzuhalten und Gutes tun ist friedenfördernd. Das kann im Großen wirken und fängt im Kleinen an. Es klingt so einfach und ist doch oft so schwer…

Es fängt bei mir und meinem unmittelbaren Nächsten an – wenn ich sie oder ihn in den Blick nehme, zuhöre und Raum gebe, statt mich selbst groß zu machen. 

Es beginnt bei mir, wenn ich mir die Vorstellung  und Hoffnung von gutem Leben für alle nicht nehmen lasse.

Gott will Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung für alle Menschen, und deshalb setze ich mich dafür ein – auch wenn ich spüre, dass ich dafür meine Komfortzone verlassen muss. Ohne unser persönliches Engagement hat die Welt, hat das Leben keine Chance mehr.

Wir sind nicht allein, wenn wir uns einsetzen und engagieren – Gott gibt uns die Kraft dazu und sein heiliger  Geist stützt und stärkt uns dafür. In Jesus Christus haben wir das Vorbild als Friedensstifter, das uns Mut machen kann. Und „gemeinsam“ geht es sowieso besser, wie wir durch die Angebote der Friedensdekade ja erfahren können: „Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken“!

Vielleicht könnte es dann „so“ werden wie es der Schriftsteller Peter Härtling in einem Gedicht einmal beschrieben hat:

„Wenn jeder eine Blume pflanzte,
jeder Mensch auf dieser Welt,
und, anstatt zu schießen, tanzte
und mit Lächeln zahlte, statt mit Geld –
wenn ein jeder einen andern wärmte,
keiner mehr von seiner Stärke schwärmte,
keiner mehr den andern schlüge,
keiner sich verstrickte in der Lüge,
wenn die Alten wie die Kinder würden,
sie sich teilten in den Bürden,
wenn dies Wenn sich leben ließ,
wär`s noch lang kein Paradies –
bloß die Menschenzeit hätt angefangen,
die in Streit und Krieg uns beinah ist vergangen.“

ZUSAMMEN:HALT wünscht Ihnen

Ihre Diakonin Cornelia Brennemann (Bereich Rumeln – Kaldenhausen)

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